Worldwide Domina Guide
 Toms Interview:

 Mit
Lady Felicitas aus Berlin, Germany

 Kontakt: +49 (0) 163 6598605


 
 
 
 
TOM: Hallo Lady Felicitas, schön das wir mal Zeit für ein Interview gefunden haben! 

LF: Hallo Tom, das freut mich auch, dass es geklappt hat!

TOM: In welchem Alter haben Sie bemerkt, dass Sie dominante und sadistische Neigungen haben und wie haben sie sich dargestellt? 

LF: Meine Neigungen waren von Kindesbeinen an da, das Fesseln z.B. hatte es mir damals schon angetan, hatte mit den Nachbarjungs Cowboy und Indianer gespielt und war immer ziemlich sauer, wenn ich dann diejenige sein sollte, die gefesselt wird, wollte doch ICH die anderen fesseln und nicht umgekehrt *lach*! Irgendwann kam dann in der Pubertät die sexuelle Komponente dazu, was anfangs für mich sehr abstrakt schien, weil die Medien einfach das „Normale“ gezeigt haben, was so nicht das darstellte, was ich fühlte, wollte und wohin meine Phantasien gingen... Später dann merkte ich, dass da durchaus „noch andere“ sind, mehr von meiner Art bzw. die passenden Gegenparts dazu. Es kamen unzählige Praktiken dazu, meine neugierige Art hat mich sehr viele Praktiken kennen lernen und lernen lassen, an den meisten habe ich Gefallen gefunden. Ich übe auch nur die aus, die mir Spaß machen!

TOM: Was haben Sie vor Ihrer Berufung zur Domina getan? 

LF: Fast von Anfang meines Berufslebens an bin ich selbständig, es waren immer Berufe, bei denen ich viel mit Menschen zu tun hatte. Kein Mensch ist wie ein anderer, alle werden von mir ganz individuell behandelt, ich nehme mir Zeit dafür und gehe auf sie ein. Deshalb mache ich auch gerne ein ausführliches Vorgespräch vor einer Session, weil der Mensch mich interessiert, der mir da gegenüber sitzt. Ich habe die Gabe, Menschen intuitiv erfassen zu können, also die Welt des anderen ein Stück weit durch seine Augen zu sehen, seine Gefühle nachfühlen zu können, und aus der Erkenntnis heraus entscheide ich in der Session, was ich als nächstes tun werde.

TOM: Wie sind Sie auf die Idee gekommen Ihre Passion zum Beruf zu machen? 

LF: Meine Interessen im weiten Feld des SM sind so vielseitig, dass es einfach unmöglich ist, sie mit einem einzigen Partner privat auszuleben. Dazu hätte es parallel mehrerer Partner bedurft, da ich aber selbst an Treue innerhalb einer Partnerschaft glaube, hätte dies meinem Wesen völlig widersprochen. Also war mein Entschluss irgendwann festgestanden, als professionelle Domina all die Praktiken auszuüben, die mir Spaß machen! Da habe ich die Abwechslung und kann die Vielseitigkeit des SM ausleben!

TOM: Wie würden Sie sich selbst beschreiben? 

LF: Intensiv. Impulsiv. Intuitiv. Empathisch. Humorvoll. Selbstbewusst und selbstsicher. Unberechenbar. Unkalkulierbar. Dominant in Sessions wie auch im Alltag. Ich mag die leiseren Töne dennoch lieber als die lauten, ähnlich wie bei einer Katze, mit der mich die, die mich gut kennen, gerne vergleichen…

TOM: Welches Feedback erfahren Sie von der Gesellschaft wenn Sie erzählen, dass Sie als Domina tätig sind? 

LF: Das Feedback ist überwiegend positiv, sowohl von Familie wie auch Freunden. Ich freue mich über positive Reaktionen, auch über das eine oder andere Nachfragen. Erstaunlich ist, wie viele sich im privaten Leben schon mit SM beschäftigen, ohne zu wissen, DASS sie sich bereits in dem Metier bewegen. Das geht ja durchaus schon los mit Augenbinden und Fesselspielchen. Sicher gibt es auch Menschen, die so gar kein Verständnis zeigen für diese Passion, aber das ist ok für mich. Es können nicht alle Menschen alles gut finden

TOM: Haben Sie einen ganz besonderen Fetisch bzw. eine Lieblingspraktik? 

LF: Ich bin leidenschaftliche Sadistin, ich „quäle“ gerne, sowohl in physischer wie auch in psychischer Hinsicht! Was ich zudem sehr liebe, sind TV-Erziehungen, Zofenerziehungen!

TOM: Was wäre der perfekte Sklave für Sie? Wie müsste er sein? 

LF: Der perfekte Sklave ist nicht perfekt. Alles Perfekte ist mir zu langweilig, ich mag Ecken und Kanten, ich mag Persönlichkeit und ich mag den Stolz bei einem Sklaven, Stolz, den ich nicht breche, sondern nur sehr beuge… Der Sklave - dienen nicht um des Dienens Willen, sondern dienen, weil ich es vom Sklaven wünsche!

TOM: Sehr interessant und viel versprechend klingt die Rubrik auf Ihrer Webseite SM-Guidance. Was genau kann man sich darunter vorstellen? 

LF: Ganz egal, ob Paar oder Singles, Spielbeziehung oder Partnerschaft, ob dominant, sadistisch, devot, maso oder Mischformen, manchmal gibt es Fragen oder schwierige Situationen, in denen ein Ansprechpartner im eigenen Umfeld fehlt, der mit der Materie SM vertraut ist. Über SM-Guidance können sich die an mich wenden, die einen Rat suchen (auch aus den misslichsten Situationen gibt es Wege, die heraus führen) oder auch neue Praktiken erlernen wollen.

TOM: Gibt es eine bestimmte Phantasie die Sie noch nicht ausgelebt haben? 

LF: Momentan nicht. Phantasien sind dazu da, sie umzusetzen, sie ins reale Erleben zu bringen! Und das habe ich getan und das werde ich auch weiterhin tun, meine Phantasien real umsetzen *SMile*… Wer sein Leben so mit allen Sinnen (er-)lebt wie ich es tue, dem wird es an Phantasien nie mangeln ;-) …

TOM: Was können Sie sich so gar nicht vorstellen in einer SM-Session? 

LF: Wunschlisten abarbeiten. Das ist absolut nicht mein Ding! Klar orientiere ich mich an den Phantasien desjenigen, der zu mir kommt, das macht eine gute Session ja aus. Aber Punkt für Punkt abhaken – nein. Am liebsten ist es mir, wenn der Sklave, der zu mir kommt, mir von seinen bisherigen Erfahrungen und vor allem auch von seinen Tabus berichtet. An die halte ich mich ausnahmslos – alles andere liegt in meiner Hand, unberechenbar zwar für den Sklaven, aber dadurch entsteht für ihn der besondere Thrill, NICHT zu wissen, was mir als nächstes einfällt, was ich mit ihm machen will! Ich plane im Vorfeld einer Session keine bestimmten Dinge, die ergeben sich direkt aus der augenblicklichen Stimmung und Situation, aus den Tabus des Sklaven, seinen aktuellen Reaktionen und je nach Lust und Laune, was mir gerade einfällt!

TOM: Die letzte Frage gehört wie immer meiner Interviewpartnerin. Was möchten Sie unseren Lesern gerne mitteilen? 

LF: Domina ist nicht nur mein Beruf, es stellt mein ganzes Ich dar. Ich spiele keine Rollen, ich BIN: eine Frau, die in allen Lebenssituationen, sowohl beruflich als auch privat, über die Stärke, den Mut, die Gelassenheit und die Souveränität verfügt, SIE SELBST zu sein. Mit anderen Worten: eine Powerfrau, die du nie wieder vergessen wirst…

Zur Homepage von: Lady Felicitas

Zur Homepage von: Tom Stahl Wordwide Domina and BDSM Guide

 


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