|
Tom Stahl: Mistress Dada, es ist eine große Freude, Sie für meine Guide zu interviewen. Wie sind Sie den zu dieser schönen Berufung "Domina" gekommen?
Mistress D: Ich interessiere mich schon sehr lange für die Dominierung des Mannes . Die Anfänge habe ich durch Literatur und Fotografie gemacht. Später habe ich
begonnen, die Erfahrungen aus meinen Experimenten konsequent in die
Praxis umzusetzen.
Tom Stahl: Hir mag ich jetzt noch ein wenig mehr in die Tiefe gehen, würden Sie sich selbst als Sadistin bezeichnen? Oder eher als Fetischistin?
Mistress D: Eine disziplinierende Sadistin, vielleicht könnte ich scherzhaft auch
Sadotherapeutin sagen. Ich liebe es Fetishoutfit zu tragen, besonders
Leder, kleide mich gerne mit PVC und genieße es außerordentlich
Stiefel zu tragen. Ich liebe sie abgöttisch und dann ist es ein
Vergnügen, sie putzen zu lassen... und ein Stilettoabsatz hat ja neben
der Optik noch andere Funktionen.
Tom Stahl: Bitte beschreiben Sie doch ein wenig ihren Stil als Domina
Mistress D: Wie ich schon sagte, ist die Disziplinierung meine Leidenschaft und
das kann auch zu Bondage-Spielen führen. Ich liebe das Bondage, nicht
nur im Sinne der japanischen Fesselungskunst mit Seilen, sondern in
allen seinen Varianten. Sadismus mit fetischistischen Nuancen
bezüglich der Materialien. Gerade eben Leder, PVC, Latex, Uniformen,
Absätze und Korsetts, die bei manchen Gelegenheiten auch von den
Sklaven getragen werden.
Tom Stahl: Mögen Sie Outdoor Sessions?
Mistress D: Absolut, ja! Wenn es gerade paßt. Mir gefällt öffentliche Demütigung
unter verschiedensten Umständen, im Restaurant, an der Bushaltestelle,
im Postamt. Zum Beispiel ist in der Nähe meines Studios eine Park und
ihm Frühling werde ich die Wiesen für Dog-Training nutzen. Ich weiß
nicht, ob das mein Exhibitionismus ist oder weil es mir gefällt,
die Verlegenheit und die Verblüffung der Leute zu sehen. Manchmal
breche ich dabei in schallendes Gelächter aus.
Tom Stahl: Jetzt muss ich grinsen, ja das kann ich mir bei Ihnen sehr gut vorstellen mit dem schallenden Gelächter. Haben Sie vieleicht kürzlich eine extrem coole und spontane Outdoor Session erlebt die Sie hier geren meinen Lesern schildern möchten?
Mistress D: In letzter Zeit weniger, aber ich spiele immer mit dem Gedanken. Ich
handle instinktiv. Ich denke oft über Bestrafungen nach und darüber,
was von meinem Instinkt ausgehend passieren könnte. Für ein besonders
indiszipliniertes, fast schon respektloses Subjekt, hatte ich eine
Idee: er kommt immer mit dem Zug und einmal möchte ich ihn am Bahnhof
abholen und ihn die ganze Strecke bis zum Ausgang auf Knien kriechen
lassen. Irgendwann tue ich das mit Sicherheit, vor allem wenn er mich
einmal wieder verärgert hat.
Tom Stahl: Gibt es Praktiken, die Sie ablehnen? Vielleicht Scat oder Blut?
Mistress D: Blut? Eine ordentliche körperliche Abstrafung kann schon blutig
werden. Was Scat betrifft, ist es keine meiner besonderen
Vorlieben. Wenn es darum geht zu defäkieren, bringt mich das zu einer
eigenartigen psychologischen Blockade, vor allem wenn der Dominierte
nur auf Scat aus ist, aber alle anderen Praktiken verweigert. Ich
praktiziere Scat als Form der Erniedrigung, als überraschende
Bestrafung in einer sadomasochistischen Vertrauensbeziehung zwischen
Domina und ihrem Sklaven. Manches praktiziere ich nicht, wenn ich es
nicht richtig verstehe und weil es nicht zu meinen Leidenschaften
gehört wie z.B. Adult Baby, Wrestling und langdauernde
Klistierbehandlungen.
Tom Stahl: Sind sie mehr die ganz klassiche Herrin oder darf ein Sklave Sie auch einmal "berühren"?
Mistress D: Das hängt vor allem von meiner Stimmung ab, von der Situation. Ich
würde sagen, daß ich viel häufiger die Sklaven anfasse, als sie mich
berühren dürfen.
Tom Stahl: Erzähle uns von Ihrem Dungeon und wie Sklaven ein Date mit Ihnen bekommen können.
Mistress D: Mein Dungeon befindet sich in Mailand und ist einige Tage pro Woche
geöffnet. Ich liebe Fremdsprachen und meine Sessionen können ohne
Probleme in Französisch und Englisch abgehalten werden. Leider ist
mein Deutsch sehr beschränkt, aber ich würde es gerne verbessern. Die
Sprache von Goethe hat einen sanften aber doch auch schneidenden
Klang. Einer meiner Sklaven aus Deutschland, (holly), hat mir ein
bißchen Deutsch beigebracht, aber es ist völlig auf Befehle und Anweisungen
beschränkt. Immerhin ist das ein erster Schritt. Die genauen Details bzgl.
Sessions und eine Fotogalerie könnt ihr auf meiner persönlichen Webseite
www.dadasreni.com finden.
Tom Stahl: Ein Frage zu Ihrem "Leben" außerhalb Ihres Dungeons würde ich gerne noch stellen. Wer ist die Frau hinter dem Domina, welche Hobbies haben Sie und was sonst macht Ihnen Spaß und Freude im Leben?
Mistress D: Dada lächelt... Nun nach meinen Sessions schließe ich das Studio ab und fliehe aus Mailand aufs Land wo ich meine Hunde auf mich warten und meine Lieben und Freunde.
Mir gefällt moderne und zeitgenössische Kunst, die Fotografie. Wenn ich ins Ausland reise lande ich immer in einem Museum oder einer Galerie. Ich höre sehr
gerne Musik, gehe ins Kino, liebe das Radfahren... nun ja, außerhalb
meines Studios bin ich wohl eine ganz normale Person.
Tom Stahl: Ich werde oft gefragt, Tom weißt du womit man der oder dieser Lady eine Freude machen kann oder was kann ich mein Herrin als kleines Present mitbringen.
Ich gebe das jetzt einfach mal hier weiter and Sie. Haben Sie so eine Art Wunschliste oder womit kann man Ihnen eine Freude machen?
Mistress D: Also so eine Wunschliste habe ich keine, aber ich freue mich sehr über
Accessoires von gutem Geschmack, gerne auch im Zusammenahng mit meiner
Arbeit.
Tom Stahl: Gibt es noch etwas, was Sie gernen den Lesern sagen möchten?
Mistress D: Daß Dein Directory wunderbar ist! Danke für das Interview. Tom Stahl: Ohhh... das hört man doch gerne, Danke für Ihre Zeit.
Mistress D:
Zur Homepage von:
Mistress Dada Sreni
Zur Homepage von:
Tom Stahl Wordwide
Domina and BDSM Guide
Weiter interessante
Interviews von Tom finden Sie hier!
|